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Portugals traumhafte Westküste und Alentejo

Kombinierte Bus-Flug-Radreise

Die Westküste Portugals gibt uns die einmalige und unvergleichliche Chance unvergessliche Einblicke in dieses wunderbare Land zu erhaschen. Ein Genuss ist der einzigartige Flair des Landes gepaart mit den faszinierenden Landschaftsbildern und Küstenformen, sowie der Freundlichkeit, Aufgewecktheit und Offenheit der Portugiesen. Korkeichen, Oliven und Wein entdecken wir auf unserem Weg durch die Region Alentejo. Erkunden Sie mit uns die Metropole Lissabon, das Hinterland um Evora, den westlichen Küstenabschnitt sowie den südwestlichsten Punkt Europas. Zahlreiche feinsandige Strände und die teils bizarren und monumentalen Felsformationen machen diesen Teil Portugals berühmt.

1. Tag: Anreise – Flug München nach Lissabon – Escoural – Evora (ca. 30 km)
Fahrt mit dem Transferbus zum Flughafen München. Von dort starten wir nach Lissabon, der Hauptstadt Portugals. Am Flughafen in Lissabon wartet bereits der Berr-Bus, der uns abholt und weiter nach Escoural bringt, wo wir die Räder ausladen und noch ein paar Kilometer zurücklegen werden. Auf  kleinen Straßen bahnen wir uns den Weg, mit herrlichen Ausblicken über Alentejo und vorbei an Resten der Megalithkultur, bis wir Evora erreichen. Noch aus der Römerzeit und dem Mittelalter stammen die Mauern der Stadt, die 1986 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Abendessen und Übernachtung
2. Tag: Evora – Vila Vicosa (ca. 70 km)
Nach dem Frühstück starten wir in der so genannten „Perle von Alentejo“ vorbei an der alten Kathedrale und dem römischen Diana-Tempel. Weiter entdecken wir die Weitläufigkeit von Olivenbäumen
und Korkeichen bis wir auf die Stadt Arraiolos treffen. Schon von der Ferne erkennen wir das über den Dächern der Stadt thronende Kastell. Kleine Straßen führen uns durch kleine Eukalyptuswälder,
schon bald ist die Burganlage von Evoramonte auf einer Erhebung sichtbar. Ein Genuss sind die ständig wechselnden Ausblicke auf das Alentejo und bei einem kurzen Spaziergang durch das Burgdorf werden wir immer wieder von grandiosen Panoramen überrascht. Anschließend haben wir nur noch wenige Kilometer bis Vila Vicosa. Abendessen und Übernachtung.
3. Tag: Vila Viscosa – Marvao (ca. 75/90 km)
Das niedliche Städtchen Vila Viscosa liegt auf einer Marmorader, was unschwer durch die Brunnen, Bänke und Gehwege zu erkennen ist. Wir radeln vorbei am mit Orangenbäumen gesäumten
Dorfplatz und verlassen die Stadt in Richtung Estremoz. Auf dem Weg dorthin durchqueren wir ein sehr fruchtbares Tal, in dem die portugiesischen Spitzenweingüter heimisch sind. Die letzten Kilometer ziehen sich den Berg hinauf, vor dem Anstieg treffen wir auf den Bus und es besteht die Möglichkeit
die letzten Kilometer mit ihm zu überbrücken. Das in der Serra de Sao Mamede liegende Bergdorf Marvao liegt auf 863m Höhe und entstand bereits im Mittelalter. Es fasziniert uns mit herrlichen
Ausblicken bis in die spanische Extremadura. Abendessen und Übernachtung.
4. Tag: Marvao – Fatima (ca. 10 km)
Heute starten wir mit den Rädern und erreichen nach kurzer Zeit das an einem Hang gebaute mittelalterliche Städtchen Castelo de Vide mit blumengeschmückten Straßen. Von dort aus bringt
uns der Bus nach Fatima, wo eine Reiseleitung bereits auf uns wartet. Wir besichtigen die Stadt, die eine der wichtigsten Wallfahrtsorte Portugals ist. Sehenswert ist auf jeden Fall die Kirche
der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, die direkt neben der alten Basilica Antiga gebaut wurde und mit 9000 Sitzplätzen, ist sie die größte der Welt. Zwischen den beiden Kirchen befindet sich außerdem der größte Kirchenvorplatz der Welt. Abendessen und Übernachtung.
5. Tag: Fatima – Batalha – Nazare (ca. 50 km)
Wir verlassen Fatima in Richtung Westen und radeln über kleine Straßen der Küste entgegen. Auf unserem Weg liegt noch Batalha, die portugiesische Kleinstadt mit ca. 8500 Einwohner ist bekannt durch das namensgebende Kloster Batalha, besser bekannt unter dem Namen Mosteiro de Santa Maria de Vitoria. Erbaut wurde es bereits zwischem dem 14. und 16. Jahrhundert und ist seit 1983 bedeutendes UNESCO Weltkulturerbe. Nach einer kurzen Besichtigung der Kirche radeln wir weiter an die Küste bis wir die Stadt Nazare erreichen. Die Stadt ist als Fischer- und Tourismusstadt sowie Wallfahrtsort bekannt. Nazare bietet nicht nur einen traumhaften Sandstrand und bizarre Klippen, sondern ist auch wegen einer ganz besonderen Sehenswürdigkeit bekannt: dem Ascensor de Nazare. Dabei handelt es sich um eine Bergbahn die einen alten Stadtteil mit dem neueren verbindet und dabei einen Höhenunterschied von 110 Metern überwindet. Tollkühne Wellenreiter lieben die Klippen
von Nazare, an keinem anderen Platz der Welt bauen sich die Wellen so hoch auf, im Mai 2015 gelang es dem deutschen Sebastian Steudtner die höchste Welle von 21,6 Metern zu surfen. Abendessen und Übernachtung.
6. Tag: Nazare – Peniche (ca. 80 km)
Nach dem Frühstück führt uns die heutige Tour zuerst in die Kleinstadt Alcobaca, wo wir die Bedeutung religiöser Regeln im Alltagsleben des alten Portugals erleben. Rührend wird es bei der Erzählung einer der romantischsten Geschichten der portugiesischen Historie, der Liebesgeschichte von „Pedro und
Ines“. Begleitet von atemberaubenden Ausblicken auf den Atlantik zusammen mit den einzigartigen Formen der Küste, die unsere Herzen höherschlagen lassen, treffen wir circa auf der Hälfte der Strecke auf die Lagune von Obidos, die wir umfahren werden und schließlich auf den gleichnamigen Ort Obidos. Die Lagune ist das Zuhause von dutzenden Wasser- und Zugvögel, auch Flamingos sind hier heimisch und sie ist auf alle Fälle ein Foto wert. Obidos, dessen Name sich vom lateinischen Wort oppidum ableitet, was befestigte Siedlung/Stadt bedeutet. Tatsächlich präsentiert sich uns der Ort, scheinbar von der Zeit vergessen, mit Wällen befestigt wie im Mittelalter. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer bis Peniche. Am Nachmittag haben wir noch etwas Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, ein Spaziergang zu der spektakulären Steilküste, Hafen oder Altstadt lohnen sich auf jeden Fall. Abendessen und Übernachtung.
7. Tag: Peniche – Lissabon (ca. 80 km)
Am Morgen geht es direkt mit den Rädern weiter und wir machen uns auf den Weg in die portugiesische Hauptstadt Lissabon. Über kleine Ortschaften und vorbei an schönen Stränden und Klippen radeln wir bis wir den Sintra-Cascais Nationalpark erreichen. Ein Stück weiter ist das Cabo de Roca, der westlichste Punkt des europäischen Festlandes. Unsere Vorfahren dachten hier endet das Land und beginnt das Meer. Geologisch Interessierte sollten sich auf jeden Fall die Felsformationen ansehen, die es in dieser Region gibt. Kurz darauf treffen wir auf die Stadt Sintra, seit 1995 UNESCO Welterbe-Stadt, wo wir den Sintra National Palast besichtigen. Mit wundervollen Gärten, dem Stadtpalast und dem historischen Zentrum ist Sintra der Ursprung zahlreicher Liebesgeschichten und märchenhafter
Überlieferungen. Um den großen Verkehrschaos in Lissabon mit den Rädern zu entgehen, treffen wir hier den Bus und verladen die Räder. Bustransfer ins Hotel und anschließend Abendessen
und Übernachtung.
8. Tag: Stadtführung Lissabon
Lissabon, das Schmuckstück am Tejo, wird die Stadt des Fado oder Stadt der sieben Hügel genannt, doch Lissabon hat noch viel mehr zu bieten. Eine fachkundige Reiseleitung wird uns in Empfang
nehmen und uns die Highlights der Metropole näherbringen. Lissabon erhielt bereits 711 zu Julius Caesars Zeiten das römische Stadtrecht, damals unter dem Namen Colonia Felicitas Julia. Nachdem der Ort im 8. Jahrhundert zwischenzeitlich an die Mauren gefallen war, wurde Lissabon 1147 portugiesisch und unter Alfons III. 1256 Hauptstadt. Nach der Führung haben wir noch die Möglichkeit, den Nachmittag in der Stadt nach unseren eigenen Wünschen zu gestalten. Abendessen und Übernachtung.
9. Tag: Lissabon – Sesimbra (ca. 85 km)
Nach dem stärkenden Frühstück verlassen wir die portugiesische Metropole und überqueren als erstes den Rio Tajo. Der Tajo ist der längste Fluss der Iberischen Halbinsel und streckt sich von seiner Quelle im Gebirge der Montes Universales im Osten Spaniens über 1007 Kilometer nach Lissabon wo er in den Atlantik mündet. Anschließend radeln wir über die Orte Almada und Charneca der Küste entgegen und in der Ferne ist schon der Kilometer lange Sandstrand zu sehen. In Küstennähe begleiten uns
malerische Blicke auf das Meer bis wir die Stadt Setubal erreichen. Die ersten Siedler dieser Gegend waren Kelten die mit Booten kamen. Viele Touristen kommen jährlich um alten Kultur- und Grabstätten zu besichtigen die in der ganzen Umgebung verstreut liegen. Von Setubal setzen wir mit der Fähre über auf die Halbinsel Troia, die die älteste portugiesische Grabungsstätte beheimatet. Nachdem wir die knapp 18 Kilometer lange Halbinsel hinter uns gelassen haben, radeln wir über kleine Ortschaften
Carvalhal entgegen. Abendessen und Übernachtung.
10. Tag: Carvalhal – Vila Nova de Milfontes (ca. 80 km)
Nach dem Frühstück radeln wir weiter in Richtung Süden, ein wenig im Hinterland aber parallel zur Küstenlinie. Die Landschaft lässt sich gut genießen, die Steppen und Wälder mit den alten Bäumen liegen malerisch in der Ferne. Direkt im Anschluss passieren wir den See Santo Andre der einzigartig direkt am Meer liegt. Meer und See sind nur getrennt von einem 200 Meter breiten Sandstrand, den sie sich beide teilen. Das nächste Ziel ist Sines. Sines ist auf einem Felsen gelegen und beeindruckt mit er
historischen Altstadt mit weiß-blauen Häusern, außerdem ist es der Heimatsort des berühmten Seefahrers Vasco da Gama, der Entdecker des Seeweges um das Kap der Guten Hoffnung Südafrikas
nach Indien. Anschließend fahren wir noch bis Vila Nova de Milfontes. Abendessen und Übernachtung.
11. Tag: Vila Nova de Milfontes – Carrapateira (ca. 80 km)
Den heutigen Tag widmen wir dem faszinierenden Nationalpark Alentejano e Costa Vicentina, der direkt an der Küste im Südwesten des Landes liegt. Er erstreckt sich entlang der Atlantikküste auf einer Länge von über 80 Kilometer von Sines bis in die südwestlichste Spitze Portugals auf rund 75.000 Hektar. Sehr beliebt ist der Nationalpark auch bei Zoologen und Botanikern aus aller Welt aufgrund der vielen verschiedenen und einzigartigen Biotopen. Vögel wie der Fischadler und der Weißstorch, um nur einige
zu nennen, bauen in den bizarren Felsen ihre Nester und auch der Fischotter findet hier seinen letzten natürlichen marinen Lebensraum. Mit etwas Glück entdecken auch wir eines dieser selten schönen Lebewesen. Abendessen und Übernachtung.
12. Tag: Carrapateira – Cabo de Sao Vicente – Sagres (ca. 40 km)
Ein letztes Mal steigen wir heute auf die Räder, die finale Etappe zum südwestlichsten Punkt Europas steht somit vor uns. Doch zuerst verlassen wir Carrapateira mit spektakulären Blicken aufs Meer und machen uns auf den Weg in den Süden. Wir folgen einer von Bäumen gesäumten Allee, anschließend
radeln wir vorbei an Feldern die uns schier unendlich weit in die Ferne blicken lassen. Schließlich sehen wir ihn, den Leuchtturm am Kap. Wir genießen den Ausblick an den bis zu 70 Meter hohen Steilküsten mit karger, baumloser Vegetation. Anschließend radeln wir noch ein Stück an der südlichen Küste und fahren bis zur Festung bei Sagres. Abendessen und Übernachtung.
13. Tag: Heimreise
Eine erlebnisreiche und spannende Radreise geht dem Ende zu. Je nach Rückflugzeit bringt uns der Bus zum Flughafen in Faro und wir treten die Heimreise an. Transfer zu den Einstiegsorten.

Zusatzinformation:

Hinweis:
Eventuelle Erhöhungen durch Treibstoffzuschläge, Steuern oder Abgaben seitens der Airline nach Drucklegung des Katalogs, müssen wir an Sie weitergeben.

Transport der Fahrräder:
Wer sein eigenes Fahrrad mitnehmen möchte, muss dies bis zum 09.04.17 am Betriebshof Fa. Berr abgeben. Diese werden dann mit dem Bus und Radanhänger nach Portugal mitgenommen. Der Rücktransport erfolgt dann mit einer Spedition nach Bruckmühl. Die Räder werden wenige Tage nach Ihrer Rückkunft in Bruckmühl bereitstehen. Über das genaue Datum werden Sie von uns telefonisch informiert.

Streckencharakteristik:
Portugal mit dem eigenen Rad zu bereisen, verspricht ein besonderes Erlebnis von Natur, Land und Leuten. Diese spannende Radreise führt meist eben, teilweise auch auf hügeligen Strecken und über meist asphaltierte Nebenstraßen und Radwege. Für geübte Radler ist die Tour leicht zu schaffen.

» Info-Hotline
Sie haben Fragen?
Wir beraten Sie gerne:
Info-Hotline
0 80 62 / 90 67 50
» Nächster Termin & Preise
Hinreise:
24.04.2017
06.05.2017
Rückkunft:
13 Tage
Preis p. P.
1.895,00 €
EZ-Zuschlag
360,00 €
Extrakosten:

Eventuelle Kosten/Eintritte, die nicht im Leistungsblock aufgeführt sind.

» Bilder zur Reise
» Leistungen
» Flug mit renommierter Fluggesellschaft in Economyklasse ab/bis München inkl. 20 kg Freigepäck, Flughafengebühr
» Bustransfer ab/bis Flughafen in Deutschland und Portugal
» Fahrt im modernen Reisebus in Portugal
» Gepäcktransport und Begleitung durch den Reisebus soweit möglich
» Transport des eigenen Fahrrades oder Leihrades
» 12 x Übernachtung/HP in guten Mittelklassehotels
» Radtourenbegleitung
» Lokale Stadtführer bei der Stadtführung Lissabon und Fatima
 
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