Die Mosel entspringt auf 715 m Höhe in den südlichen Vogesen und sucht sich auf 544 Km Länge ihren Weg zum Rhein bei Koblenz. Damit ist die Mosel nach der Maas der zweitlängste Nebenfluss des Rheins, auf einer Strecke von knapp 300 Km legt sie ihren Weg in Frankreich zurück. Die sehenswerten Städte in Frankreich Nancy und Metz liegen an der Strecke des Radweges, wobei besonders das Weltkulturerbe Place Stanislas, ein klassizistisches, städtebauliches Ensemble in Nancy, beeindruckt.
1. Tag: Anreise Grand Ballon – Bussang (-/-/A | ca. 510 Km Busanreise | ca. 30 Rad-Km | ca. 450 Hm)
Anreise zum „Grand Ballon“ auf 1.424 m. Nach einer Stärkung und dem Ausladen der Fahrräder, können Sie sich auf eine schöne Radtour entlang der „Vogesenkammstraße“ freuen. Wir werden stetig begleitet von herrlichen Aussichten auf die schöne Landschaft erreichen wir Bussang, unser heutiges Tagesziel. Bustransfer zum Hotel in La Bresse.
2. Tag: Bussang – Épinal (F/-/A | ca. 60 Rad-Km | ca. 200 Hm)
Bustransfer nach Bussang. Hier starten Sie mit den Rädern und fahren auf einer alten Bahntrasse entlang der Mosel. Der Radweg verläuft landschaftlich schön durch ein breites Wiesental der jungfräulichen Mosel durch kleine Ortschaften. Über Le Thillot, Remiremont, Éloyes und vorbei an Archettes nach Épinal, dem heutigen Etappenziel. Der historische Stadtkern mit der kleinen Kirche bietet sich für einen Nachmittagsspaziergang an.
3. Tag: Épinal – Nancy (F/-/A | ca. 75 Rad-Km | ca. 200 Hm)
Sie folgen der Mosel weiter und verlassen die Vogesen. Im Ort Châtel-sur-Moselle finden Sie die alten Ruinen einer Befestigungsanlage. Nach einer individuellen Besichtigung schwingen Sie sich auf die Räder und es geht immer dem Flussbett entlang bis Nancy.
4. Tag: Nancy – Metz (F/-/A | ca. 70 Rad-Km | ca. 150 Hm)
Vom Moselufer führt Sie der Weg zum Tal Jouy-Aux-Arches. Es wird von einem römischen Aquädukt aus dem 2. Jh. gequert, das man vom Radweg aus recht gut sehen kann. Sie erreichen die Stadt Metz mit seiner dreitausend jährigen Geschichte und seinem berühmten Kaiserviertel. Die Kathedrale Saint-Etienne, zu Deutsch der Stephansdom, gehört mit ihrem 42 m hohen Kirchenschiff zu den größten gotischen Kirchengebäuden in Europa und ihre Kirchenfenster mit einer Gesamtfläche von 6.500 m² (aus dem 13. – 20. Jh., darunter einige auch von Chagall) haben ihr den Beinamen „die Laterne Gottes“ verliehen.
5. Tag: Metz – Stadtbredimus (F/-/A | ca. 70 Rad-Km | ca. 200 Hm)
Über das französische Städtchen Thionville geleitet Sie der gut ausgeschilderte Radweg ins Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Thionville, die sogenannte Hauptstadt der drei Grenzen und der ehemalige karolingische Palast war auch die Heimat der Herzöge von Luxemburg, manchmal deutsch und manchmal französisch. Thionville hätte eine Geschichte zu erzählen! Weiter geht es nach Perl, ab hier radeln Sie auf deutschem Gebiet, denn von jetzt an bildet die Mosel die deutsch-luxemburgische Grenze, nach Stadtbredimus. Bustransfer zum Hotel im Raum Luxemburg.
6. Tag: Remich – Trier (F/-/A | ca. 40 Rad-Km | ca. 150 Hm)
Weinhänge werden uns heute sowohl an der rechten, wie auch der linken Uferseite begleiten bis die Saar das Moseltal erreicht und es weiter entlang der Mosel nach Trier geht, wo uns der Stadtführer erwartet, um uns „seine" Stadt näherzubringen. Die historische Stadt ist reich an schönen Sehenswürdigkeiten, wie die Liebfrauenkirche, die Konstantinbasilika, die Kaiserthermen und nicht zu vergessen die Porta Nigra, das Wahrzeichen der Stadt.
7. Tag: Freizeit – Heimreise (F/-/- | ca. 500 Km Busrückreise)
Nach einem letzten und ausgiebigen Frühstück treten wir gegen Mittag die Heimreise an.
Streckencharakteristik
Die Qualität der Wege ist hervorragend, meist auf befestigten bzw. asphaltierten Straßen oder Radwegen ohne nennenswerte Steigungen.
Übernachtungsorte der Etappenradtour
Individuelle 7-Tages-Etappenradtour mit 6 Übernachtungsorten
1. Nacht: La Bresse
2. Nacht: Épinal
3. Nacht: Nancy
4. Nacht: Metz
5. Nacht: Raum Luxemburg Stadt
6. Nacht: Trier

