Radreise Sardinien I – der Klassiker
Ein Juwel im Mittelmeer
Lernen Sie bei dieser Radreise die Insel mit ihren vielen Gesichtern kennen – von verwunschenen Buchten mit weißen Sandstränden und türkisblauem Meer an der Costa Smeralda bis hin zu traumhaften Gipfeln und tiefen Schluchten im Norden der Insel, dem sogenannten „wilden Herz“ Sardiniens.
Reiseverlauf
Frühe Busanreise über den Brenner nach Livorno. Einschiffung und per Nachtfähre nach Sardinien/ Olbia. Abendessen und Übernachtung an Bord der Fähre. Bitte denken Sie an ein Nachtgepäck und die Radbekleidung für morgen, da es während der Überfahrt keine Möglichkeit gibt, an den Bus zu gelangen.
Frühstück an Bord der Fähre. Ankunft am Morgen in Olbia und kurzer Transfer nach Portisco. Die Räder werden ausgeladen und wir starten in Richtung Costa Smeralda. Geprägt von der High Society mit prunkvollen Yachten und teuren Villen erreichen wir den Hauptort Porto Cervo. Wir umrunden die Halbinsel, bei Baia Sardina kommen wir an den Golf von Arzachena und radeln über Cannigione entlang der Küste nach Palau zu unserem Hotel für die nächsten drei Nächte. Abendessen/Übernachtung.
Mit dem Rad sind es nach dem Frühstück nur wenige Minuten bis zum Fähr- und Yachthafen von Palau. Überfahrt auf die Insel La Maddalena, die zur größten Inselgruppe im Nordosten Sardiniens gehört. Wir umrunden die Insel und gelangen über einen Damm zur Insel Caprera. Herrliche Aussichten und traumhafte Badebuchten bestimmen den heutigen Radltag. Am Nachmittag bringt uns die Fähre zurück nach Palau. Abendessen/Übernachtung.
Bustransfer nach Arzachena. Nach dem Ausladen der Räder geht es los und wir radeln Richtung Westen vorbei an Bassacutena. Wir queren zuerst die Nordspitze Sardiniens und erreichen bei Rena Majore die Westküste. Weiter geht es nach Norden bis Santa Teresa di Gallura, Anlaufplatz für die Fähren von und nach Korsika, das von hier nur noch 12 km entfernt ist und weiter zum Capo Testa. Bizarre Granitfelsen türmen sich am Capo auf, von Wind und Wetter geformtes Urgestein, das in warmen Ockertönen leuchtet. Nach einem kleinen Abstecher zum Capo Testa, werden die Räder verladen und der Bus bringt uns bequem zu unserem Hotel zurück. Abendessen/Übernachtung.
Nach dem Frühstück fahren wir zunächst mit dem Bus nach Brunella. Gleich zu Beginn unserer heutigen Radtour erwartet uns eine landschaftlich schöne Abfahrt zum Lago di Posada. Mitten im Mündungstal des Flusses Posada steht ein riesiger Felsklotz, an dessen Hängen sich der beschauliche Ort Posada schmiegt. Über allem thront der Turm eines Kastells aus dem 12. Jahrhundert. Allein schon die Lage des Dorfes ist einzigartig. Am Nachmittag radeln wir entlang der Küste, vorbei an traumhaften Stränden zwischen Santa Lucia und La Caletta. Wir beenden unsere Radtour in Orosei. Bustransfer zu unserem neuen Hotelstandort in Cala Gonone. Abendessen/Übernachtung.
Schon der Bustransfer durch die raue Schönheit und die weite Karsthochfläche bei Urzulei auf dem Golgo-Hochplateau wird zum Erlebnis. Ab Urzulei radeln wir auf der Strada Provinciale abwärts über Talana nach Lotzorai und sehen die Überreste des Castello di Medusa. Um die beeindruckenden roten Felsen von Arbatax zu sehen, machen wir einen kleinen Abstecher über Tortolì zur Halbinsel von Arbatax und beenden unsere Radtour. Rücktransfer zum Hotel. Abendessen/Übernachtung.
Unsere Radtour beginnt heute in Orgosolo, dem Dorf, das als Banditenhochburg berühmt und berüchtigt wurde. Nachdem wir einige der über 100 Wandbilder, die sogenannte Murales, an den Häusern besichtigt haben, radeln wir auf kleinen Nebenstraßen über Mamoiada vorbei an Oliena bis zur Grotte Ispinigoli. Hier beenden wir unsere heutige Radtour. Die heute trockene Tropfsteinhöhle ist unbedingt sehenswert. Sie entstand durch kohlensäurehaltigen Pflanzenhumus, der das Kalkgestein auflöste und somit diese riesigen unterirdischen Welten erschuf. Bustransfer zum Hotel. Abendessen/Übernachtung.
Bevor wir uns am Nachmittag auf die Heimreise machen, zeigt sich Sardinien noch einmal von seiner allerschönsten Seite. Wir unternehmen von Cala Gonone eine Bootsfahrt in Richtung Cala Luna. Der Küstenlandstrich beschwört Südsee-Impressionen mit seinem smaragdgrünen Wasser und den makellosen Sandstränden herauf. Bis heute ist die Cala di Luna nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar, das macht sie so reizvoll. Von hier Wanderung (ca. 3 Stunden) auf die Hochebene des Golgo mit einer herrlichen Aussicht. Rückfahrt mit dem Ausflugsboot nach Cala Gonone und Bustransfer nach Olbia zur Einschiffung auf die Nachtfähre nach Livorno.
Frühstück an Bord der Fähre, Ausschiffung und Heimreise mit dem Bus zu den Ausstiegsstellen.
Hinweise:Während der Fährüberfahrt gibt es keine Möglichkeit an Ihr Gepäck zu gelangen.
Bitte denken Sie an ein kleines „Nachtgepäck“ und Ihre Radbekleidung für den ersten Radltag auf Sardinien. Für die Wanderung ist festes Schuhwerk erforderlich.Termine & Preise
Für diese Auswahl gibt es keine Termine.
Leistungen für Sie Inklusive
- Fahrt im modernen Reisebus
- Transport der eigenen Räder
- Gepäcktransport und Begleitung durch den Bus
- 6 x Ü/HP in guten Mittelklassehotels laut Programm/Umgebung
- Fährüberfahrt Livorno-Olbia-Livorno, Unterbringung in 2-Bett-Kabinen Innen
- Radtourenbegleitung
- 2 x HP an Bord der Fähre
- Alle Bootsfahrten lt. Programm
Optionale Leistungen
- Single-Platz € 150,00
- DZ-Kabine Außen € 36,00
- EZ-Kabine Außen € 64,00
Extra zu bezahlen
Kurtaxe
Sonstige Kosten, die nicht in den Leistungen enthalten sind.
Wichtiger Hinweis
Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten.
Wenn es die Buchungslage erfordert, behalten wir uns die Unterbringung in einem anderen Hotel gleicher Kategorie vor.
Streckencharakteristik
Die Radtour verläuft überwiegend auf asphaltierten Nebenstraßen. Der Bus bringt Sie meist zu hochgelegenen Ausstiegspunkten, sodass Sie sich auf schöne Abfahrten freuen dürfen. Trotz der Höhenmeter, die oft durch sanfte Hügeletappen zusammenkommen, bleibt es eine Genusstour. Auf der Isola-Maddalena-Etappe kommen auf kurzer Distanz einige Höhenmeter zusammen, die mit traumhaften Stränden und herrlichen Aussichten belohnt werden.