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Armenien – Im Schatten des Ararat - 13 Tage

Armenien Radreisen
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Reisetermin:
24.05.20 - 05.06.20
Preis:
ab 2327,00 € pro Person

Eine Radreise mit den kulturellen Höhepunkten Armeniens

Armenien – ein unbekanntes Land jenseits des Kaukasus, ein Land zwischen Europa und Asien, zwischen Christentum und Islam. Die Jahrtausende alte armenische Kultur ist zwar orientalisch beeinflusst aber tief christlich. Urchristliche Kirchen und Klöster zeugen von dieser Zeit. Unsere abwechslungsreiche Radtour führt uns durch eine üppige Bergregion, grüne Hügel, vorbei an mythischen Kultstätten und traditionsreichen Dörfern. Der Berg Ararat (5.137m) ist das Nationalsymbol der Armenier, jedoch unerreichbar hinter einen Stacheldraht hinter der türkisch-armenischen Grenze. Der schneebedeckte Gipfel wird uns auf der ganzen Radreise begleiten.

1. Tag: Anreise nach Jerewan (-/-/A)
Transfer mit dem Bus von Bruckmühl und München zum Flughafen. Umsteigeverbindung über Moskau nach Jerewan. Nach der Ankunft werden wir durch einen deutsch sprechenden Reiseleiter begrüßt und das Stadthotel beziehen. Übernachtung.

2. Tag: Jerewan Stadtbesichtigung (F/-/A)
Nach dem Frühstück erkunden wir die im Schatten des biblischen Berges Ararat gelegene, armenische Hautstadt, die eine der ältesten Hauptstädte der Welt ist. Der Republikplatz, die Kaskaden und das Opernhaus, ein schöner Spaziergang durch die Stadt. Unter dem Architekten Alexander Tamajan erwachten alte Steinmetztraditionen und der Platz der Republik wurde zum Vorzeigefenster eines neuen, selbstbewussten Landes. Vorbei an Radio „Eriwan“ fahren wir zur beeindruckenden Kaskade, die das Herz der Stadt bildet. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf die ganze Stadt. Das Abendessen nehmen wir in einem typisch armenischen Restaurant mit Folklore ein.

3. Tag: Jerewan – Aragats (F/-/A | ca. 45 Rad-Km)
Kurzer Bustransfer zum Psalmenkloster Saghmosawank, wo unsere Radtour beginnt. Der Name des Klosters kommt aus dem armenischen Wort Psalm, denn in der Blütezeit wurden am berühmten Skriptorium vor allem Psalmen geschrieben. Das Kloster stammt aus dem 13. Jh. und steht am Rande der Schlucht Qasagh. Wir genießen die herrlichen Ausblicke auf den Ararat und starten mit den Rädern zu unserer ersten Etappe. Nachdem wir die Schlucht gequert haben, radeln wir auf einer wunderschönen grünen Hochebene, immer mit Blick auf den Ararat zu unserem Hotel in Aragats. Übernachtung.

4. Tag: Aragats – Aparan – Vanadzor (F/-/A | ca. 75 Rad-Km)
Nur wenige Kilometer sind es nach dem Frühstück mit dem Rad bis nach Aparan, eine der ältesten Städte Armeniens aus dem 2. Jh. Hier besichtigen wir die berühmte Basilika von Khasach aus dem 4. Jh. Vielleicht haben wir auch die Möglichkeit, ein Gespräch mit dem Gemeindepriester zu führen. Über den Spital-Pass radeln wir weiter über eine sanft begraste Hochebene mit jesidischen Dörfern und kommen durch die vom Erdbeben 1988 gezeichneten Städte Spitak und schließlich zu unserem Übernachtungsort Vanadzor, die Hauptstadt der Provinz Lori. Übernachtung.

5. Tag: Vanadzor – Stepanavan (F/-/A | ca. 40 Rad-Km)
Wir verlassen Vanadzor in nördliche Richtung und radeln durch eine bewaldete Hügellandschaft in Richtung Puschkinpass, der nach dem berühmten russischen Dichter benannt ist, der hier auf seiner Reise nach Arzrum 1829 eine Pause einlegte. Nach überqueren des Passes, (auch mit dem Begleitfahrzeug möglich) besuchen wir bei Gyulagarak den berühmten Dendropark mit zahlreichen endemischen, kaukasischen Pflanzen und Bäumen. Der Dendropark ist der erste botanische Garten Armeniens, der 1931 gegründet wurde und eine große Vielzahl von Pflanzen, Laubwald und Zierpflanzen beherbergt. Nach wenigen Kilometern erreichen wir im Anschluss Stepanavan. Übernachtung.

6. Tag: Stepanavan – Haghpat (F/-/A | ca. 50 Rad-Km)
Im reichsten Waldgebiet Armeniens mit seinen unzugänglichen Dörfern verbergen die bedeutendsten Klöster und Bildungsstätten des Mittelalters. Wir folgen der „Klosterstraße“ und erreichen das kleine Dorf Odzun. Das Dorf ist eine der ältesten Siedlungen Armeniens, das durch ein einzigartiges Baudenkmal, dem gleichnamigen Kloster berühmt geworden ist. Wir besichtige die Kuppel-Basilika aus dem 6. Jh. eines der prachtvollsten Baudenkmäler des frühen Mittelalters. Der Innenraum ist mit Fresken bemalt, die Fassade ist reich an Hochreliefs. Weiter geht es zum, beinahe am Ende der Welt, auf einem Hochplateau mit herrlicher Aussicht gelegenen Kloster Haghpat, eines der Zentren des Christentums in Armenien. Unser Hotel liegt nur unweit des Klosters. Übernachtung.

7. Tag: Haghpat – Ijevan (F/-/A | ca. 75 Rad-Km)
Nach einer rauschenden Abfahrt van ca. 25 Km mit dem Rad bis nach Haghtanak, bringt uns das Begleitfahrzeug nach Novermberjan. Eine wunderschöne Radtour liegt vor uns. Wir radeln durch die grünen Oasen mit tollen Panoramen auf die armenischen Alpen. Berge und Berge über 3.000 m hoch begleiten uns die ganze Zeit. Am Ufer des Aghstev-Flusses kurz vor Ijevan finden wir noch die Ruinen einer mittelalterlichen Karawanserei. Unser Ziel ist Ijevan, ein wichtiger Ort auf der alten Handelsroute von Ost nach West. Übernachtung.

8. Tag: Ijevan – Dilijan (F/-/A | ca. 45 Rad-Km)
Nach dem Frühstück schlendern wir kurz über den Markt von Ijevan, dann geht es weiter durch eine dicht bewaldete Hügellandschaft zum Klosterkomplex Goshavank. Hier dreht sich alles um den Kleriker Mikhtar Gosh, der 1188 dieses Kloster neu begründet hat. Der Ort des Klosters heißt Gosh. Gosh war Politiker, Schriftsteller, Mönch, Lehrer und Bauherr. Dabei gab es bereits ein älteres Kloster an diesem Ort, Ghetik. Dieses Kloster war durch ein Erdbeben zerstört worden. Das neue Kloster wurde dann nach Gosh benannt. Dieser schrieb unter anderem Fabeln, Parabeln und, man beachte, das erste Strafgesetzbuch der Region. Bekannt ist dieses Kloster auch durch seine kunstvollen Steinkreuze. Unsere heutige Etappe endet in Dilijan, einem kleinen Kurort inmitten eines dicht bewaldeten Naturschutzgebietes. Hier findet man schöne Beispiele traditioneller armenischer Holzhausarchitektur. Übernachtung.

9. Tag: Dilijan – Tsapatagh (F/-/A | ca. 65 Rad-Km)
Die Radetappe des heutigen Tages führt durch Chambarak zum Sewansee. Unser Begleitbus bringt uns zum höchsten Punkt der Etappe auf rund 2.000 Meter. Im Kontrast zu dem üppigen Grün rund um Dilijan werden die Berge kahler, wir erreichen eine beeindruckende steppenartige Landschaft rund um den auf 1.900 m hoch gelegenen Sewansee. Sein kühles, türkisblaues Wasser lädt im Sommer zu einem Bad ein. Strand- und Wasserzugvögel legen hier eine Ruhepause auf den langen Frühlings- und Herbstwanderungen ein. Auf der Sewanhalbinsel, die ursprünglich eine Insel war und erst jetzt seit dem 20. Jh. durch den sinkenden Wasserspiegel entstand, besichtigen wir das aus dem 9. Jh. stammende Sewan-Kloster. Unsere Radtour endet in Tsapatagh in einem Hotel direkt am See. Übernachtung.

10. Tag: Tsapatagh – Martuni (F/-/A | ca. 90 Rad-Km)
Nach dem Frühstück radeln wir weiter entlang des Ufers des Sewansees durch eine großartige einsame Landschaft. Links ein mächtiger Gebirgszug hinter dem die aserbaidschanische Grenze verläuft, rechts der silbern glänzende See. Die Straße wird teilweise zur Piste. Unweit des Dorfes Tsovinar erklettern wir die urartäische Festung Teischeba-Ura und genießen den schönen Ausblick auf den See. Nur noch wenige Kilometer sind es anschließend bis nach Martuni zu unserem Hotel. Übernachtung.

11. Tag: Martuni – Yeghegnadsor (F/-/A | ca. 70 Rad-Km)
Wir verlassen den See und es geht in mäßiger Steigung rund 25 Kilometer und 500 Höhenmeter durch karge steppenartige Landschaft hoch zum Selim-Pass auf 2.400 m. Der Anstieg ist auch mit dem Begleitbus zu fahren. Vom Pass genießen wir den meist freien Blick auf den Ararat. Hier verlief auch eine Route der alten Seidenstraße und so haben Sie deshalb auch die Möglichkeit eine alte Karawanserei aus dem 14. Jh. zu besichtigen. Eine rauschende Abfahrt bringt uns nach Yeghegnadsor. Übernachtung.

12. Tag: Yeghegnadsor – Garni – Jerewan (F/-/A | ca. 80 Rad-Km)
Wir starten heute zuerst mit dem Transferbus bis zur Provinz Vayots Dzor. Der Weinbau geht in dieser Region auf das 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. In einer Höhle in der Gegend wurden Weinfässer aus dieser Zeit gefunden. Hier wächst die endemische Weinrebe „Areni“ von der der bekannte Rotwein „Areni“ gekeltert wird. Wir besichtigen das Kloster Noravank das am Ende der wunderschönen Schlucht Amaghu liegt. Der Begleitbus bringt uns noch bis nach Lusashogh zu einer kleinen Nebenstraße. Von hier starten wir mit den Rädern nach Garni, das Sommersitz der armenischen Könige war und wegen des einzigen im Kaukasus erhalten gebliebenen hellenistischen Tempels aus dem 1. Jh. berühmt ist. Hier endet unsere Radtour. Bevor uns der Bus in die Hauptstadt Jerewan zurückbringt besuchen wir noch eine der bedeutendsten Wallfahrtstätte Armeniens, das am Ende einer Schlucht gelegene Höhlenkloster Geghard. Übernachtung.

13. Tag: Heimflug nach München (F/-/-)
Nach einem gemütlichen Frühstück, Bustransfer zum Flughafen und Rückflug über Moskau nach München. Anschließend mit dem Bus zurück zu den Einstiegsstellen.

Streckencharakteristik

Die Radtour verläuft meist auf asphaltierten Straßen mit geringem Autoverkehr. Die täglichen Etappen zwischen 40 und 90 Kilometern, einigen Bergetappen mit größeren Steigungen sind ideal für geübte Radler mit Kondition geeignet. Ebenfalls ist dies eine schöne E-Bike Radreise.

  • Umsteigeflug München Jerewan und zurück
  • Alle Transfers laut Programm im Reisebus
  • Leihräder vor Ort und Transport der Fahrräder
  • Deutschsprechende Radtourenbegleitung
  • Berr-Radtourenbegleitung
  • Gepäcktransport und Begleitung durch den Reisebus
  • 12 x Ü/HP in guten Mittelklassehotels oder Gästehäusern lt. Programm/Umgebung
  • Professionelles Begleitteam während der gesamten Reise
  • Stadtbesichtigung Jerewan
  • Besuch der Sehenswürdigkeiten der UNESCO Welterbe
  • Technische Betreuung bei Pannen
  • Alle Museen und Eintritte lt. Programm

24.05.20 - 05.06.20 | 13 Tage

Unterkunft laut Beschreibung

Details
  • Preis p. P. im DZ
    2327,00 €
  • Preis p. P. im EZ
    2487,00 €

Zubuchbare Optionen

  • Leih E-Bike
    50,00 € pro Person
Die Änderung des Reisepreises ergibt sich aufgrund der Erhöhung der Luftverkehrssteuer.

Soweit nicht anders beschrieben beträgt die Mindestteilnehmerzahl in der Regel bei allen Reisen 25 Personen.

Pass- und Visumerfordnernisse Bei allen Reisen - soweit in der jeweiligen Reiseausschreibung nicht anders angegeben - ist für EU-Bürger das Mitführen des Personalausweises bzw. des Reisepasses ausreichend.

Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität: Die angebotenen Pauschalreisen und Tagesfahrten sind für Personen, die im Rollstuhl sitzen nicht geeignet, da kein Hebelift vorhanden ist.

Extra zu bezahlen: Evtl. noch anfallende Maut, Eintritte, Schifffahrten u.ä. müssen extra bezahlt werden, sofern nicht in den Leistungen aufgeführt.