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Lyon - Nizza - 11 Tage

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Frankreich Radreisen
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Reisetermin:
14.05.19 - 24.05.19
Preis:
ab 1495,00 € pro Person

Auf dem Velo nach Nizza? Bei Radsport-Fans läutet da sofort eine Glocke. „Paris – Nica“ heißt daserste bedeutende Etappenrennen zum Saisonbeginn. Seit 1933 starten die Rad-Profis alljährlich Anfang März zum Rennen der Sonne. In knapp einer Woche ist das Peloton in Nizza auf der „Promenade des Anglais“. Wir starten in Lyon und können uns Zeit lassen. 9 Tage Einsamkeit statt Kampf um den Etappensieg. Auf asphaltierten Wirtschaftswegen sowie engen Landstraßen driften wir in sanftem Auf und Ab von Lyon gen Süden: Maisfelder, Viehweiden, Bauernhöfe, verschlafene Dörfer, Provinzstädtchen, in denen der Höhepunkt der Wochenmarkt ist. Unsere Route führt durch das Bergmassiv des Vercors in das einsame Bergland des Departements Drome, dann nördlich am Mont Ventoux vorbei in die Provence und schließlich durch die Kalksteinmassive der Seealpen-Ausläufer und Verdon-Schlucht an die Cote d`Azur. Landschaftlich ein großes Kino, jeder Tag entzückt mit spektakulären Aussichten.

1. Tag: Anreise nach Lyon
Anreise im modernen Reisebus über München – St. Gallen – Zürich – Bern an den Genfer See. Von Genf durch das Rhonetal nach Lyon. Am Zusammenfluss von Rhone und Saone ist sie nach Paris die bevölkerungsreichste Stadt Frankreichs. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Lyon – Hauterives (ca. 90 Rad-Km)
Nach dem Frühstück und einer kleinen Stadtbesichtigung machen wir uns auf den Weg in Richtung Süden. Nach dem wir die Stadt hinter uns gelassen haben führt uns die Tour heute überwiegend durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet auf kleinen Straßen bis nach Hauterives, einer kleinen französischen Gemeinde, die jährlich jedoch bis zu 100.000 Besucher anlockt. Grund dafür ist der Landbriefträger Ferdinand Cheval aus dem Ort, der vor über 100 Jahren, für seine 32 Kilometer lange Runde der Briefzustellung den ganzen Tag zu Fuß brauchte und dann noch die Muße hatte, auf dem Heimweg Steine aufzusammeln und nach Hause zu schleppen. 1879 begann er, ohne Plan, einen Palast auf die grüne Wiese zu bauen. 1912 war das Bauwerk fertig – sein „Palais Ideal“, ein bisschen Morgenland, ein bisschen Zuckerbäckerstil. Dieses Prachtstück, worauf der Künstler stolz sein kann, wird einzigartig sein prophezeite der Baumeister und das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Hauterives – Vassieux En Vercors (ca. 85 Rad-Km)
Heute geht es in den Vercors, ein durch tiefe Täler eingeschnittener Gebirgsstock im äußersten Westen der französischen Alpen. Da er an allen Stellen schroff ansteigt, konnte er erst im 20. Jahrhundert teilweise mit in den Fels gesprengten Galerien, für den Straßenverkehr zugänglich gemacht werden. Aufgrund der eingeschränkten Nutzbarkeit befindet sich im Vercors das mit 170 Quadratkilometern größte Naturschutzgebiet Frankreichs. Zuerst bewundern wir die Hausfassaden von Roybon im traditionellen Baustil dieser Gegend. Am Rande des Vercors erreichen wir die mittelalterliche Abtei St. Antoine und überqueren später den Fluss Isere`. Die Königsetappe steht uns jetzt bevor. 1100 Höhenmeter am Stück und Steigungen von über zehn Prozent. Aber was ist das Leben ohne Herausforderung? Die Straße zwischen St. Jean und dem Col de la Machine ist ein Wunderwerk der Straßenbaukunst. Mit traumhaften Ausblicken werden wir nach jeder Kehre belohnt und erreichen unser heutiges Ziel Vassieux En Vercors. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Vassieux En Vercors – Bouvieres (ca. 85 Rad-Km)
Nach dem Frühstück Abfahrt in das Hochtal von Vassieux und anschließen erwartet uns nochmal ein Anstieg von ca. 250 Höhenmeter zum Col de Rousset. Jetzt werden wir mit einer fast 20 Kilometer langen Abfahrt in lang gezogenen Serpentinen bis nach Die belohnt. Durch das menschenleere Tal der Roanne kurbeln wir sanft flussaufwärts. Dieses Sträßchen ist ein Traum, das Rauschen des Flüsschens und absolute Einsamkeit, so erreichen wir St. Nazaire-le-Dèsert. Das Dorf trägt zu Recht diesen Namen – es wirkt verlassen, „deserte`“. Wir radeln durch eine der am dünnsten besiedelten Gegenden Frankreichs, bis nach Bouvieres. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Bouvieres – Sault (ca. 85 Rad-Km)
Eine traumhafte Radstrecke, durch die Gorges des Trente Pas – die Klamm ist eng, wie der Name sagt, dreißig Schritte. Dann erreichen wir das Tal der Quve`ze und schließlich das für seine Oliven und Trüffel berühmte, alte Städtchen Nyons an der Grenze zur Provence. Wir fahren fortan durch Olivenhaine, Weinberge und schöne Platanen bestandene Dorfplätze. Am Horizont der kahle Gipfel des Mont Ventoux. Den Weg nach oben sparen wir uns. Die Straße durch das Tal des Toulourenc führt in der ganzen Länge am Fuße des „Riesen der Provence“ entlang und bietet eine ungewohnte Perspektive. Während der Berg nach Süden hin gemächlich an Höhe verliert und einen harmlosen Eindruck macht, fällt der Nordhang des Ventoux schroff ab. Wir erreichen Sault am Ostausläufer des Berges. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag. Sault – Manosque (ca. 90 Rad-Km)
Nach dem Frühstück geht es zunächst durch das Tal von Apt, wir bewundern die roten Felsen von Roussillon, einst die größten Ockerbrüche in Europa und rollen auf dem Pont Julien, einer 2000 Jahre alten Brücke aus der Römerzeit, über den Calavon. Der Radweg folgt nun der Trasse einer stillgelegten Bahnlinie nach Osten und verläuft parallel zur „Via Domitia“, auf der die Ochsenkarren der alten Römer durch die „Provincia Narbonensis“ Richtung Spanien rumpelten. Wir überqueren den Kamm des Luberon-Höhenzuges und erreichen Manosque an der Durance. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Manosque – Aiguines (ca. 75 Rad-Km)
Auf den Hochebenen von Valensole steht der Lavendel in akkuraten Reihen, soweit der Blick reicht. Gegen Mittag erreichen wir Moustiers-Sainte-Marie, am Stausee von Sainte Croix. Dort wo der Fluss Verdon in den Stausee fließt, beginnt die Gorges du Verdon, die tiefste, schönste Schlucht Europas. Bis zu 700 Meter tief hat sich der Fluss aus den Alpen kommend in das Kalkgestein gefressen. Am südlichen Rand windet sich die Panoramastraße durch die Berge. Wir erreichen bald Aiguines, unser heutiges Ziel. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Aiguines – Gorges du Verdon – Mons (ca. 85 Rad-Km)
Nach dem Frühstück starten wir zu einer atemberaubende Radtour entlang der Verdon-Schlucht. Auf dem Weg zum Col de Vaumale werden wir immer wieder durch schöne Aussichtspunkte belohnt. Jenseits der Brücke über die Artuby, von der sich Bungee-Springer ins Leere stürzen, schauen wir vom Balcon de la Mescla in die tiefe Schlucht. Unvorstellbar, dass wir in 1000 Metern Höhe über den ehemaligen Meeresboden rollen. In Seillans verbrachte der berühmte deutsche Maler, Grafiker und Bildhauer Max Ernst seine letzten Lebensjahre. Auf dem Dorfplatz finden wir eine Bronze-Skulptur des Malers und haben von dort nicht mehr weit nach Mons. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Mons – Nizza (ca. 85 Rad-Km)
Durch terrassierte Olivenhaine und dichte Steineichenwälder fahren wir heute Morgen die wilde Schlucht der Siagne hinunter und kommen auf dem wunderschönen „Place aux Aires“ im Zentrum von Grasse, der Hauptstadt der Düfte, an. 10.000 Tonnen Blüten werden hier alljährlich zu Duftstoffen verarbeitet. Unser Finale hinab nach Cagnessur-Mer ist wie ein Rausch. Wir sind am Ziel! Die Côte d` Azur! Auf dem Radweg, der am Meer entlang in Richtung Nizza führt, sind es nur noch wenige Kilometer entlang der Engelsbucht. Wir erreichen unser Hotel für die letzten beiden Nächte.

10. Tag: Nizza – Cannes
Nach dem Frühstück genießen wir den Aufenthalt an der Côte d` Azur Der morgendliche Blumenmarkt in Nizza ist eine besondere Gelegenheit, um den südfranzösischen Alltag kennenzulernen. Ein Spaziergang auf den Schlossberg führt uns auf verschiedene Aussichtsterrassen und zu immer herrlichen Blicken auf die Stadt. Am Nachmittag besuchen wir Cannes. Mindestens einmal im Jahr ist die Stadt aufgrund der Internationalen Filmfestspiele der ultimative Treffpunkt der Stars und überall in den Medien vertreten. Diese schillernde Stadt, ihren Sandstrand, die prachtvollen Hotelpaläste am Boulevard de la Croisette und den Yachthafen dürfen wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Der Bus bringt uns zurück nach Nizza. Abendessen und Übernachtung.

11. Tag: Rückreise
Heimreise entlang der Seealpen über Savona, Tortona, Piacenza, Cremona, Trient und Brennerautobahn zu den Abfahrtsstellen.

  • Fahrt im modernen Reisebus
  • Transport der eigenen Fahrräder
  • 10 x Ü/HP in guten Mittelklassehotels lt. Programm/Umgebung
  • Radtourenbegleitung
  • Stadtführung in Lyon
  • Gepäcktransport und Begleitung (soweit möglich) durch den Reisebus

 

Unterkunft laut Beschreibung

Details
  • Preis p. P. im DZ
    1495,00 €
  • Preis p. P. im EZ
    1938,00 €

Abfahrtsstellen

  • 04:50 Uhr - Bruckmühl, Betriebshof, Hermann-Oberth-Str. 4
    0,00 €

Zubuchbare Optionen

  • GPS mit allen Tracks (begrenzte Verfügbarkeit - auf Anfrage)
    65,00 €

Unterkunft laut Beschreibung

Unterkunft und Verpflegung lt. Beschreibung

Bitte beachten Sie: In Frankreich besteht Warnwestenpflicht für Radfahrer. Diese sind immer mitzuführen und bei Dunkelheit oder schlechter Witterung zu tragen. Dies wird auch recht streng kontrolliert und bei Nichtbeachtung drohen Bußgelder.

Die Route führt auf kleinen, asphaltierten Nebenstraßen. Eine entsprechende Kondition ist Voraussetzung für ungetrübtes Radvergnügen bei ca. 680 Kilometern und ca. 10.000 Höhenmetern. Maximale Höhe 1.430 Meter (Vercors) und maximale Steigung 13%.

Soweit nicht anders beschrieben (Prospekt/Katalog/Information vor Buchung etc.), beträgt die Mindestteilnehmerzahl in der Regel bei allen Reisen 25 Personen.

Extra zu bezahlen: Evtl. noch anfallende Maut, Eintritte, Schifffahrten u.ä. müssen extra bezahlt werden, sofern nicht in den Leistungen aufgeführt.