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Radreise durch den Balkan Teil I - 16 Tage

Kroatien Albanien Griechenland Radreisen
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Reisetermin:
07.09.19 - 22.09.19
Preis:
ab 1995,00 € pro Person

Kroatien – Montenegro – Albanien – Insel Korfu

Gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour und erkunden Sie auf dieser atemberaubenden Radreise das letzte Geheimnis Europas. Der Weg führt uns zunächst von der dalmatischen und montenegrinischen Küste aus ins Landesinnere Albaniens, um anschließend entlang der albanischen Riviera beeindruckende Ausblicke genießen zu können. Tauchen Sie ein in das Land der Skipetaren, das in der Vergangenheit eine bedeutende Rolle eingenommen hat, anschließend lange in Vergessenheit geraten war und nun wieder den Anschluss in Europa herzustellen versucht. Erleben Sie während Ihrer Reise faszinierende Landschaften, architektonisch herausragende Bauwerke sowie eine Gastfreundlichkeit, die seinesgleichen sucht. Zum Abschluss verbringen wir noch erholsame Tage auf Korfu, die Ihnen die Möglichkeit geben, das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen.

Samstag, 07.09.2019: Anreise
Nachtanreise über Salzburg, Zagreb und Split nach Dubrovnik.

1.Tag: Dubrovnik
Ankunft gegen Mittag. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Dubrovnik – Molunat (ca. 30 Rad-Km)
Nach dem Frühstück gehört der Vormittag ganz der anmutigen Stadt Dubrovnik. Ein Stadtführer zeigt uns die Altstadt, die von einer mächtigen Befestigungsmauer umgeben ist. Wir sehen das ehrwürdige Franziskanerkloster mit seiner Apotheke aus dem 14. Jh., den barocken Dom mit seiner berühmten Schatzkammer und noch vieles mehr. Wer möchte, kann einen Rundgang auf der Stadtmauer unternehmen, die die Altstadt von Dubrovnik auf einer Länge von 1940 m schützend umgibt. Nach einer individuellen Mittagspause Transfer zur kleinen Halbinsel Cavtat. Von hier beginnt unsere Radtour durch den Balkan. Entlang der kroatischen Küste radeln wir mit herrlichem Blick aufs Meer entlang kleiner Straßen, durch Pinienwälder in Richtung Osten. Ein Anstieg nach Cavtat wird durch eine lange Abfahrt zum Hafen von Molunat entschädigt. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Molunat – Kotor (ca. 65 Rad-Km)
Wir radeln direkt ab Hotel und es sind nur wenige Kilometer bis zur montenegrinischen Grenze. Weiter entlang der Bucht von Kotor, welche von „Adriakennern“ als schönste Bucht an der Adria bezeichnet wird, erreichen wir das kleine Städtchen Herceg Novi, ein kleiner Kurort mit sehenswerter Altstadt, die terrassenförmig an der Bucht angelegt ist. Über Bijela in der Nähe des Verige Kanals, wo sich die Bucht verengt, setzen wir mit der Fähre auf die Innenseite der Bucht von Kotor über. Wie ein skandinavischer Fjord schneidet sich in die dalmatinische Küste von Montenegro die Bucht und am Ende liegt die alte Stadt Kotor, die wir am Nachmittag mit einem Geästeführer besichtigen. Schlupfwinkel für Seeräuber und Piraten, aber auch ein Handelsumschlagplatz und Marinestützpunkt. Die bewegte Geschichte von über 2000 Jahren hat Kotor geprägt. Die Region war stets Grenze und Bindeglied zwischen Okzident und Orient, auch zwischen Katholiken und Orthodoxen, zwischen dem Christentum und dem Islam. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Kotor – Virpazar (ca. 40 / 85 Rad-Km)
Nach dem Frühstück geht es durch den Lovcen Nationalpark. In 32 engen Kurven windet sich eine kleine aussichtsreiche Straße über die Bucht von Kotor mit einer gleichmäßigen Steigung von ca. 4-5 % hinauf zum Krstac-Pass. Die Aussicht ist grandios und Montenegro zeigt sich von einer ganz anderen Seite. (Alternativ mit dem Bus nach Cetinje). Der Tourismus hat das Hinterland hier noch nicht erreicht und so radeln wir durch eine geschützte Hochebene in großartiger Natur. Nach der Kleinstadt Cetinje am Rande des Lovcen Nationalparks radeln wir weiter durch eine traumhafte Landschaft – durch das Quellgebiet des Flusses Crnojevica. Zwischen den grünen Hängen fließt der kleine Fluss dicht von Wasserpflanzen bewachsen in Richtung Skadarsko-See. Wir folgen ihm mit schönen Aussichten bis nach Virpazar. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Virpazar – Shkodra (ca. 65 Rad-Km)
Heute geht es entlang des Skadarsko-Sees, dem größten See auf der Balkaninsel. Er liegt im Grenzgebiet zwischen Montenegro, zu dem etwa zwei Drittel der Fläche gehören und Albanien, das über ein Drittel der Fläche verfügt. Auf einer Länge von 48 Km und einer Breite von 14 Km tummeln sich auf seiner Wasserfläche Pelikane und Flamingos. Auf uns wartet eine schöne Radtour durch alte Esskastanienwälder, durch die Bergwelt des Rumija-Gebirges über dem Ufer des Sees in Richtung Albanien. Wir erreichen ca. 15 Kilometer vor der Grenze den höchsten Punkt der Tour. Nach dem Passieren der Grenze zu Albanien erreichen wir nach kurzer Fahrt die Ebene des Flusses Bunes und unser Hotel in Shkoder. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Shkoder – Kruje (ca. 60 Rad-Km)
Wir verlassen Shkoder in südlicher Richtung, vorbei an den beiden wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Burgruine Rozafa, die auf einem 130 Meter hohen Hügel errichtet wurde und der Bleimoschee, die größte historische Moschee des Landes aus dem Jahre 1773, die ihren Namen den Bleikuppeln verdankt. Durch ein Feuchtgebiet erreichen wir die kleine Stadt Lezha und besuchen hier kurz das Grab von Skanderbeg, dem albanischen Nationalhelden, der durch die Verteidigung gegen die Osmanen berühmt geworden ist. Die im Nordosten aufragende Kruja-Bergkette begleitet uns linker Hand bis zur Festung Kruja. Im 15. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Blütezeit. Unter Skanderbeg (Georg Kastriota, ca. 1405-1468) war Kruja die wichtigste Festung der Aufständischen. Wir radeln noch ein kurzes Stück zum Hotel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Tirana und Bergfahrt zum Dajti (Kulturtag)
Kurzer Bustransfer in die Stadt Tirana, seit 1920 Hauptstadt Albaniens, zu einer Stadtbesichtigung. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Reiterstandbild zu Ehren Skanderbegs auf dem gleichnamigen Platz sowie der 35 Meter hohe Uhrenturm von 1830. Andere Überreste aus osmanischer Zeit sind die Steinbogenbrücke Ura e Tabakeve aus dem 18. Jh. und die gleichnamige Moschee. Am Nachmittag unternehmen wir noch einen Ausflug auf den Hausberg von Tirana, den Dajti, 1613 Meter. Mit der 2005 von einer österreichischen Firma gebauten Dajti Express-Seilbahn, übrigens auch die längste des Balkans, lassen wir uns in den Nationalpark bringen. Eine tolle Aussicht auf die Stadt und über die Berge erwartet uns. Rückfahrt nach Kruje, Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Kruje – Berat (ca. 75 Rad-Km)
Bustransfer nach Elbasan, am Fluss Shkubinit. Hier starten wir mit den Rädern und kommen über Cerrik und Belsh nach Kucove. Hier finden wir etwas außerhalb vom Ort die Nikolaus Kirche, eine seltene Basilika mit hölzernem Dachstuhl aus dem 10. Jh. Dieser älteste Kirchenbautyp in Albanien ist hier vollständig erhalten geblieben. Von hier ist es dann nicht mehr weit in die alte Museumsstadt Berat, „die Stadt der 1000 Fenster“. Mit 2400 Jahren ist Berat eine der ältesten Städte Albaniens. Durch den Charme dieser mittelalterlichen Stadt begeben wir uns auf wahrlich auf eine Zeitreise. Die vielen orthodoxen Kirchen und der Blick auf das umliegende Bergmassiv machen die Stadt reizvoll. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Berat – Vlora (ca. 85 Rad-Km)
Wir verlassen die alte Stadt Berat und haben nun auch die muslimische, katholische und orthodoxe Seite Albaniens kennen gelernt. Durch die Myzeqe Ebene, radeln wir auf kleinen Straßen und durch Dörfer. Zu den Erzeugnissen zählen Olivenöl, Milch- &Fleischprodukte und Gemüse. Vor der Küste erreichen wir die noch junge Stadt Fier, einen wichtigen Umschlagplatz für die vielfältigen Produkte. Wir durchradeln das Mündungsgebiet des Flusses Vjoses, der in Griechenland entspringt und die ganze Myzeqe-Ebene bewässert, und nähern uns der zweitgrößten Hafenstadt Albaniens Vlora, an der Straße von Otranto, der engsten Stelle an der Adria. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Vlora – Himara (ca. 75 Rad-Km)
Die nächsten zwei Tage geht es entlang der albanischen Riviera, mit Sicherheit der schönste Küstenabschnitt des Landes. Die Region zwischen Vlora und Saranda an der Küste des Ionischen Meeres liegt an den Hängen des Ceraunischen Gebirges. Abgelegene Buchten und hoch über dem Wasser liegen malerische Dörfer. Zunächst radeln wir entlang der Bucht von Vlora bis nach Orikum. Von hier ragt auch die Halbinsel Karaburun in die Adria. Ab hier erklimmen wir den Llogara Pass, wozu aber auch der Bus dem einen oder anderen als Aufstiegshilfe zur Verfügung steht. Nachdem wir Dhermi erreicht haben, ist es nicht mehr weit bis nach Himara, unserem Übernachtungsort. Den ersten Teil entlang der albanischen Riviera haben wir geschafft. Abendessen und Übernachtung.

11. Tag: Himara – Saranda (ca. 50 / 70 Rad-Km)
Den anstrengendsten Teil der Riviera haben wir schon hinter uns und dürfen uns heute auf ein entspannteres Radeln mit tollen Aussichten freuen. Auf einer kleinen Halbinsel befindet sich eine Festung, von der heute behauptet wird, dass sie Ali Pascha Tepelena zu Beginn des 19. Jh. erbauen ließ. Es ist jedoch anzunehmen, dass sie wesentlich älter ist und wahrscheinlich von der Republik Venedig erbaut wurde. Unser heutiges Ziel ist Saranda am südlichen Ende von Albanien, an einer kleinen Bucht. Wer Lust hat, radelt noch weiter durch den Naturpark Butrint und seiner Lagune, mit Blick auf die Insel Korfu bis hin zur bedeutendsten Sehenswürdigkeit, den Ruinen von Butrint. Diese antike Stadt gehört seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bustransfer nach Saranda. Abendessen und Übernachtung.

12. Tag: Saranda – Insel Korfu – Moraitika (ca. 30 Rad-Km)
Nach erlebnisreichen Radltagen genießen wir nun die letzten Tage auf der Insel Korfu. Die ionische Insel befindet sich etwa auf gleicher Höhe wie der italienische „Stiefelabsatz“. Sie wird wegen ihrer satten Vegetation auch die „Grüne Insel“ oder gar als „Perle im Ionischen Meer“ bezeichnet. Es fasziniert die Kombination griechischer und italienischer Lebensart, sowie seine vielen Gesichter: Badeparadies mit versteckten Buchten, unzählige Olivenhaine, Zypressen, Platanen und Pinien, eine lange Geschichte bis 1.200 vor Christi und die moderne Korfu-Stadt. Kurze Fährüberfahrt von Saranda nach Korfu Stadt. Von hier aus machen wir uns mit den Rädern auf den Weg entlang der Ostküste in Richtung Süden zum malerischen Kloster Vlaherna und zur Mäuseinsel Pontikonisi. Bevor wir zu unserem Übernachtungsort kommen, besuchen wir noch das von einem großen Park umgebene Schloss Achilleion. Wir radeln entlang der Ostküste und erreichen in Moraitika unser Hotel für die letzten drei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

13. Tag: Korfu – Der Süden (ca. 70 Rad-Km)
Radtour ab Hotel über Ag. Mattheos die Südwestküste Korfus. Tolle Ausblicke begleiten uns bis zur byzantinischen Festung Gardiki und zur Korissions-Lagune. Eine weite Strecke besteht nur aus einer drei Meter breiten Nehrung, die den Süßwassersee vom offenen Meer trennt. Der ganze Bereich um den See ist zu einem Naturschutzgebiet erklärt worden. Durch kleine Dörfer und Weiler erreichen wir Lefkimi. Lefkimi ist der zweitgrößte Ort der Insel. Kleine Straßen durchziehen den Ort und man merkt, dass das Städtchen aus mehreren kleinen Orten zusammen gewachsen ist und die ursprüngliche bäuerliche Tradition noch heute gelebt wird. Über die Südspitze Korfus radeln wir zurück zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

14. Tag: Korfu – Der Norden (ca. 50 Rad-Km)
Bustransfer nach Pelekas an der Westküste. Wir starten hier mit den Rädern und haben einen wundervollen Ausblick über die Insel, von dem auch schon Kaiser Wilhelm überwältigt war. Leicht hügelig fahren wir nach Norden, durch das Dörfchen Doukades, in Richtung Pantokrator. Durch Olivenhaine rollen wir nach Spartilas. Am Nachmittag erreichen wir Kaminaki und beenden unsere Radtour. Bustransfer zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

15. Tag: Heimreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach München, Transfer zu den Ausstiegsstellen.

Streckencharakteristik

Die Route führt größtenteils auf kleinen Nebenstraßen, die überwiegend asphaltiert sind, auf kleinen Streckenabschnitten, auch auf gut befestigten Schotterstraßen. In den Einfahrten der Städte ist auch mit erhöhtem Die Route führt größtenteils auf kleinen Nebenstraßen, die überwiegend asphaltiert sind, auf kleinen Streckenabschnitten, auch auf gut befestigten Schotterstraßen. In den Einfahrten der Städte ist auch mit erhöhtem Verkehr zu rechnen. Diese Radtour, die mit Erlebnissen reich bestückt ist, erfordert eine mittlere Kondition, da es auch Tage gibt, an denen über 1.000 Höhenmeter gefahren werden. Der Bus steht aber für den einen oder anderen Anstieg zur Verfügung.Verkehr zu rechnen. Diese Radtour, die mit Erlebnissen reich bestückt ist, erfordert eine mittlere Kondition, da es auch Tage gibt, an denen über 1.000 Höhenmeter gefahren werden. Der Bus steht aber für den einen oder anderen Anstieg zur Verfügung.

  • Fahrt im modernen Reisebus
  • Transport der eigenen Fahrräder
  • Gepäcktransport und Begleitung so weit möglich durch den Reisebus
  • Radtourenbegleitung
  • 14 x Ü/HP in guten landestypischen Mittelklassehotels lt. Programm/Umgebung
  • Stadtführungen in Dubrovnik, Kotor und Tirana ohne Eintritte
  • Bergfahrt zum Dajti
  • Fährüberfahrt Saranda - Korfu
  • Rückflug Korfu - München mit Bustransfer zu den Ausstiegstellen

07.09.19 - 22.09.19 | 16 Tage

Unterkunft laut Beschreibung

Details
  • Preis p. P. im DZ
    1995,00 €
  • Preis p. P. im EZ
    2345,00 €

Abfahrtsstellen

  • 22:00 Uhr - München, Erhardtstr., Busparkplatz b. Deutschen Patentamt
    0,00 €

Unterkunft laut Beschreibung

Unterkunft und Verpflegung lt. Beschreibung

Eventuelle Erhöhungen durch Treibstoffzuschläge, Steuern oder Abgaben seitens der Airline nach Drucklegung des Kataloges müssen an Sie weitergegeben werden.

Ausweisedokumente (Reisepass oder Personalausweis) sollten bei der Einreise noch mindestens 3 Monate Gültigkeit haben.

Da die Fahrräder mit dem Bus zurück nach Deutschland gebracht werden, können sie ca. drei Tage nach Rückkunft am Betriebshof der Fa. Berr in Bruckmühl abgeholt werden. Sie werden telefonisch über die Rückkunft informiert.

 

Soweit nicht anders beschrieben beträgt die Mindestteilnehmerzahl in der Regel bei allen Reisen 25 Personen.

Pass- und Visumerfordnernisse Bei allen Reisen - soweit in der jeweiligen Reiseausschreibung nicht anders angegeben - ist für EU-Bürger das Mitführen des Personalausweises bzw. des Reisepasses ausreichend.

Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität: Die angebotenen Pauschalreisen und Tagesfahrten sind für Personen, die im Rollstuhl sitzen nicht geeignet, da kein Hebelift vorhanden ist.

Extra zu bezahlen: Evtl. noch anfallende Maut, Eintritte, Schifffahrten u.ä. müssen extra bezahlt werden, sofern nicht in den Leistungen aufgeführt.