Ein Name, der nach Musik klingt: Lago Maggiore. Sein Klang beschwört wie der keines anderen oberitalienischen Sees die Magie und den Charme von Bella Italia herauf. Besonders privilegiert scheint das Westufer des Lago Maggiore: Dank des milden Klimas finden subtropische Pflanzen rund um Palmen, Mimosen und Kamelien ihre Heimat. Ebenso Feigen-, Oliven- und Zitrusbäume. Auf dieser Reise entdecken wir das hügelige Hinterland, die urtümlichen Seitentäler zwischen der Schweizer und italienischen Bergwelt. Landschaftskino pur.
1. Tag: Anreise Premeno – Rundtour um Premeno (-/-/A | ca. 20 Rad-Km | ca. 650 Hm | ca. 460 Km Busanreise)
Busanreise in den Urlaubsort Premeno, auf einer sonnigen Hochebene über dem See. Nach dem Zimmerbezug starten wir zur ersten Radtour. Direkt vom Hotel aus führt der Weg über Tornicco zum sonnigen Hochplateau Pian di Sole – vor allem bekannt als beliebtes Skigebiet. Durch Wälder und kleine Ortschaften fahren wir nach Manegra und weiter mit steilerem Anstieg zum Aussichtspunkt Piancavallo mit traumhaftem Blick auf den Lago Maggiore. Von dort aus geht es auf kleinen Straßen zurück zum Hotel.
2. Tag: Naturpark „Valle del Ticino“ (F/-/A | ca. 50 Rad-Km | ca. 300 Hm)
Nach dem Frühstück Bustransfer nach Sesto Calende. Hier entspringt der Fluss Ticino aus dem Lago Maggiore und fließt über Pavia in den Fluss Po und schließlich in die Adria. Radtour entlang der Radpiste der Kanäle: der Pista Ciclopedonale del Parco Ticino. Wir überqueren den Kanal, der einst als Transportweg für Marmorblöcke des Mailänder Doms diente. In Cuggiono haben wir die Möglichkeit zum Mittagessen (extra zu bezahlen). Danach folgen wir weiter dem Naviglio Grande Richtung Mailand bis wir Robecco erreichen. Dort endet die Fahrt und Sie haben noch die Gelegenheit, ein Eis zu genießen (extra zu bezahlen), während die Räder eingeladen werden. Bustransfer zum Hotel.
3. Tag: Lago di Mergozzo (F/-/A | ca. 70 Rad-Km | ca. 800 Hm)
Radtour ab Premeno bergab bis an das ruhige Ufer des Lago di Mergozzo. Wir folgen dem Toce Fluss im unteren Ossola Tal durch eine Tiefebene bis Vogogna. Ein Teil des Gebietes gehört zum Nationalpark Val Grande. Das Dorf, das von eindrucksvollen Berggipfeln umrahmt ist, kann sich mit seinem historischen Zentrum aus dem Mittelalter zu einem der schönsten Dörfer Italiens zählen. Nach einem Aufenthalt fahren wir am Nachmittag über Piedimulera und Ornavasso zurück nach Pallanza. Genießen Sie einen letzten Blick über den See, bevor uns der Bus wieder zum Hotel bringt.
4. Tag: Rund um den Ortasee (F/-/A | ca. 40 Rad-Km | ca. 500 Hm)
Bustransfer nach Omegna, zum Start der heutigen Panoramatour um den Ortasee. Entlang der hügeligen Strecke passieren wir idyllische Dörfer, sowohl am Ufer als auch mit herrlichem Seeblick. Von Omegna aus gelangen wir nach Alzo, von wo aus die Insel San Giulio und Orta bestaunt werden können. Der Weg führt weiter durch Gozzano mit seinen eleganten Villen, bis wir schließlich die Stadt Orta erreichen. Dort bietet sich genügend Zeit für einen Mittagsimbiss (extra zu bezahlen) und zum Baden. Anschließend Weiterfahrt zum Ausgangsort Omegna, wo die Fahrräder verladen werden. Bustransfer zum Hotel.
5. Tag: Santa Maria Maggiore – Cannobio – Heimreise (F/-/- | ca. 30 Rad-Km | ca. 400 Hm | ca. 430 Km Busrückreise)
Nach dem Frühstück Bustransfer nach Santa Maria Maggiore. Nach einer kleinen Besichtigung der Piazza Risorgimento mit der prachtvollen Villa Antonia starten wir die letzte Radtour. Durch das malerische Val Vigezzo mit seinen idyllischen Dörfern gelangen wir über einen Anstieg ins Val Cannobio, vorbei an Kastanienwäldern und Steinhäusern. Die Schlussetappe bildet die Abfahrt zum Lago Maggiore, nach Cannobio. Nach einer Mittagspause treten wir die Heimreise an.
Streckencharakteristik
Eine sehr schöne Radreise auf kleinen Straßen oder Radwegen, überwiegend bergab. Es ist mit kleinen, zum Teil auch größeren Steigungen zu rechnen. Diese werden mit traumhaften Ausblicken über die Region belohnt.




