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Dunajec & Weichsel Radweg - 11 Tage

Polen Radreisen
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Termin:
17.06.18 - 27.06.18
Preis:
1355,00 € pro Person

Facettenreiches Polen – Zakopane – Hohe Tatra – Beskiden – Krakau – Warschau – Breslau – Die Kult(o)ur Radreise

Lassen Sie sich mitreißen von einer überwältigenden Landschaft! Abwechslungsreiche Etappen zwischen Gebirgsregionen und Großstadtflair. Vom schönsten Gebirgsfluss Polens, dem „Sohn der Donau“ (Dunajec) bis in die Metropole Warschau, der größten Stadt Polens und auch dessen Landeshauptstadt. Kommen Sie mit uns auf eine Radreise, die an kultureller sowie landschaftlicher Vielfalt kaum zu überbieten ist.

1. Tag: Anreise Zakapone
Anreise über Salzburg, Linz, Wien und Bratislava durch die Slowakei in die Hohe Tatra nach Zakopane. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Zakopane – Nowy Targ (ca. 55 Rad-KM)
Nach dem Frühstück lernen wir bei einem geführten Stadtrundgang das größte Wintersportzentrum Polens näher kennen. Die beiden Beinamen der Stadt lassen bereits erahnen, welche Bedeutung Zakopane als Ferienort hat. Die inoffizielle „Hauptstadt der Tatra“, oder auch „Winterhauptstadt Polens“ beherbergt jährlich etwa 3 Millionen Besucher, somit kommen umgerechnet etwa 100 Touristen auf jeden Einwohner. Wir fahren mit der Standseilbahn auf den Berg Gubalowka. Von hier haben wir einen herrlichen Panoramablick auf die Hohe Tatra. Mit dem Rad geht es nun bergab durch das lange Straßendorf Dzianisz bis zum berühmten Chocholow – einem „belebten Freilichtmuseum“. Hier bietet sich ein Mittagsaufenthalt in einer typischen Dorfschenke an. Im Anschluss überwinden wir eine kleine Anhöhe, fahren dann aber auf einem ruhigen Weg bergab durch das Tal des Cichy Potok (der stille Bach) vorbei an Ortschaften wie Ciche, Stare Bystre, Ludmierz (berühmtes Marien Sanktuarium) bis nach Nowy Targ, unserem heutigen Etappenziel. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Nowy Targ – Szczawnica (ca. 65 Rad-KM)
Die heutige Tour ist besonders schön, denn sie führt fast immer direkt am Dunajec entlang. Der Bus bringt uns am Morgen zunächst auf eine Passhöhe in das Dorf Trybsz. Von dort aus folgen wir immer dem Bach- und Flusslauf. Unser erster Stopp ist in Lopuszna. Der alte Adelshof, der sich hier befindet, ist ein schönes Fotomotiv. Weiter führt uns die abwechslungsreiche Radtour nach Debno, wo wir die älteste Holzkirche Polens bestaunen können. Sie stammt aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts und ist mittlerweile ein UNESCO-Weltkulturerbe. Dem Südufer des Stausees folgend, erreichen wir das Dorf Niedzica, welches oberhalb eines großen Sees liegt und von einer malerischen Burg überragt wird. Danach radeln wir weiter auf den nur für Fußgänger und Radfahrer zugelassenen „Pieninger Weg“. Dieser ist ein in Fels gehauener Steig, der entlang des gesamten Dunajec-Durchbruchs verläuft. Die atemberaubenden Kalkfelsen, die sich bis zu 300 m über den Fluss erheben und die üppige Vegetation am Weg lassen uns schnell den Alltag vergessen. Der Fluss wird immer wilder und schmaler, bis er durch eine enge Schlucht hindurchführt. Nur der Fuß- bzw. Radweg, jetzt auf slowakischem Grund, führt noch am Fluss entlang. Auf einer eleganten Rad-Promenade gelangen wir zum alten Kurort Szczawnica, unserem Tagesziel. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Szczawnica – Rytro – Krakau (ca. 55 Rad-KM)

Nach dem Frühstück verlassen wir nun einen der ältesten Kurorte der Karpatengruppe und folgen weiter dem „Sohn der Donau“, dem Fluss Dunajec. Der Zusammenschluss der Gebirgsketten von Pieniny, Beskid und Sadeci ist ein beeindruckendes Panorama und die Vielfalt der Natur lässt das Radlerherz höher schlagen. In Richtung Norden durchfahren wir kleine verträumte Ortschaften, die malerisch in die teils unberührte Natur eingebettet sind, weshalb der Eindruck entstehen kann, das die Zeit hier stehen geblieben ist. Bei Zarzecze verläuft die Etappe wieder in Richtung Westen, wir bleiben aber dem Dunajec folgend am Fuß der Gebirgskette und können das atemberaubende Panorama weiterhin genießen. Wir erreichen Stary Sacz im Sandezer Becken „Kotlina Sadecka“. Sehenswert ist hier vor allem das ehemalige Kloster der Klarissen. Nun haben wir nicht mehr weit bis zu unserem heutigen Etappenziel Rytro. Hier kann man auf einem Berg noch Reste einer Ruine der lokalen Burg sehen, die Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Wir verladen die Räder in den Bus, der uns nach Krakau bringt. Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Stadtbesichtigung Krakau / Radtour niepolomice – Nowe Brzesko (ca. 25 Rad-KM)
Am Morgen lernen wir die einstige Hauptstadt des Königreichs Polen kennen. Neben der tschechischen Hauptstadt Prag ist sie die zweitälteste Universitätsstadt Europas. Beeindruckende Bauwerke aus der Gotik, Renaissance, des Barocks und weiteren Epochen der Kunstgeschichte prägen noch heute das überwältigende Stadtbild. Der beeindruckende Markplatz mit einer Fläche von ca. 40000 m² zählt zu einem der schönsten Plätze Europas. Nach den neuen und interessanten Eindrücken bringt uns der Bus nach Niepolomice. Hier starten wir mit den Rädern durch den „Niepolomice Urwald“ im einstigen königlichen Jagdrevier. Am Rande des Waldgebietes liegt noch heute ein kleines Jagdschloss mit einem idyllischen Arkadenhof. Wir fahren in Richtung Nordosten bis zur Weichsel und erreichen unser heutiges Etappenziel Newo Brzesko. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Nowe Brzesko – Zalipie – Baranów Sandomierski (ca. 50 Rad-KM)
Die heutige Radtour lässt uns eintauchen in eine Welt, fernab von Stress, Hektik und Eile. Die Tour führt uns auch vorbei am Palace Smilowice. Der Name des heutigen Hotels erklärt die Entstehung des damaligen Palastes fast selbstredend. Weiter führt die Tour entlang der Weichsel, die sich an charmanten Ortschaften schlängelt. Etwas abseits der Weichsel befindet sich unser Zielpunkt Zalipie, ein Ort wie aus einem Märchenbuch. Alle Häuser sind bunt bemalt, sogar Gartenzäune, Hundehütten und Scheunen – alles ist in den buntesten Farben dekoriert. Der Ursprung ist weniger romantisch: Ursprünglich waren die Häuser nicht ausreichend belüftet und die Wände färbten sich durch Rußablagerungen schwarz. Anfänglich wurden die Flecken mit Kalk „übermalt“, bis eine Einwohnerin die Initiative ergriff und anfing das Problem kreativ zu lösen. Das Museumsdorf kann besichtigt werden (extra zu bezahlen). Anschließend Bustransfer nach Baranów Sandomierski. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Baranów Sandomierski – Sandomierz – Piotrawin (ca. 85 Rad-KM)

Nach dem Frühstück folgen wir der Weichsel in Richtung Sandomierz. Sie gehört zu einer der ältesten Städte Polens. In der Stadt, die wie Rom auf 7 Hügeln erbaut wurde, legen wir einen kurzen Zwischenstopp ein. Wir folgen dem romantischen Flusslauf weiter in Richtung Norden, vorbei an der Mündung der Sanna in die Weichsel. Kleine Kirchen mit verträumten Dörfern, weite Wiesen im Wechsel mit Waldstücken – Naturliebhaber kommen bei dieser Radreise garantiert auf ihre Kosten, auch auf Grund der vielen Natur- und Vogelschutzgebiete der Region. Über Annopol und Józefów erreichen wir am Nachmittag Piotrawin. Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Piotrawin – Kazimierz Dolny – Deblin – Czersk (ca. 70 Rad-KM)

Nach einem schmackhaften Frühstück verlassen wir Piotrawin und radeln durch die üppige Vegetation, entlang des mittlerweile großzügigen Flussdeltas der Weichsel. Wir erreichen nach etwa der Hälfte der heutigen Etappe die alte Hafenstadt Kazimierz Dolny. Früher ein wichtiger Umschlagplatz und Güterhafen, vor allem für die Ausfuhr von polnischem Korn. Die alten Speicher sind umgebaut worden und dienen heute überwiegend als Unterkünfte. Eine individuelle Mittagspause bietet sich hier an, bevor wir den zweiten Teil der heutigen Tour bestreiten. Die Stadt Pulawy entstand in den 20er Jahren des 17. Jahrhunderts. Bereits 1671 begann der Bau des Palastes mit großzügig angelegter Parkanlage, der auch heute noch besichtigt werden kann (extra zu bezahlen). Nach einen kleinen Aufenthalt radeln wir weiter bis nach Deblin, anschließend Bustransfer nach Czersk. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Czersk – Warschau (ca. 45 Rad-KM)
Nach dem Frühstück steigen wir heute das letzte Mal aufs Rad. Über Gora Kalwaria folgen wir der Weichsel bis in die polnische Landeshauptstadt Warschau. Die sowohl einwohnerstärkste, als auch flächenmäßig größte Stadt Polens beidseitig an der Weichsel gelegen, genießt große kulturelle und politische Bedeutung. Es gibt zahlreiche Theater, Museen und Baudenkmäler. Schlendern Sie noch durch die nach dem Krieg mühevoll und liebevoll aufgebaute Altstadt, die seit 1980 zum UNESCO-Welterbe zählt. Der schönste Platz in der Altstadt ist der große dreieckige Schlossplatz. Bei einer Stadtrundfahrt mit einem ortskundigen Gästeführer lernen wir Warschau näher kennen. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Warschau – Breslau
Nach dem Frühstück verlassen wir die Hautstadt Polens und fahren über Lodz bis nach „Polens Venedig“ – Breslau, das uns schon mit seinen ersten Einrücken faszinieren wird. Am Nachmittag zeigt uns ein Stadtführer die Kulturhauptstadt von 2016. Wir bewundern die vielen Sehenswürdigkeiten, wie die Dominsel, die Altstadt mit ihrem Marktplatz, das Rathaus, die Aula Leopoldina und natürlich die heimlichen Einwohner Breslaus – die Zwerge, welche man überall in der Stadt finden kann und deren Geschichte und Entstehung wir erfahren werden. Wie viele der 250 kleinen Geschöpfe werden wir wohl in Breslau finden? Abendessen und Übernachtung.

11. Tag: Heimreise:
Nach dem Frühstück Heimreise.

  • Fahrt im modernen Reisebus
  • Transport der eigenen Fahrräder
  • Radtourenbegleitung
  • 11 x Übernachtung + HP in guten Mittelklassehotels lt. Programm/Umgebung
  • Stadtbesichtigung Zakopane, Krakau, Warschau und Breslau

Unterkunft laut Beschreibung

Details
  • Preis p. P. im DZ
    1355,00 €
  • Preis p. P. im EZ
    1615,00 €

Zustiege

  • Bruckmühl - Berr-Betriebsgelände, Hermann-Oberth-Straße 4
    0,00 €

Unterkunft laut Beschreibung

Unterkunft und Verpflegung lt. Beschreibung

Extra zu bezahlen:
Kleine Fährüberfahrten, die nicht oben aufgeführt sind.
Eventuelle Kosten/Eintritte, die nicht im Leistungsblock aufgeführt sind.

 

Wir radeln auf Radwegen, kleinen Nebenstraßen und Wirtschaftswegen. Für einen geübten Radler stellt das überwiegend ebene Höhenprofil kein Problem dar, dennoch ist eine Grundkondition für eine 8-tägige Radtour wünschenswert. Bei der Einfahrt in die Städte ist teilweise mit Verkehr zu rechnen.